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Donnerstag, 19. Mai 2011

28. April 2011; Getriebeoelwechsel und Bettbau

Da ich mich bei den Differentialen leider für das "falsche" Oel entschieden habe, musste ich dieses durch ein etwas dickflüssigeres Oel ersetzen.

Alt: 75W90
Neu: 80W90



Mit der Vakuumpumpe, die normalerweise dem Entlüften von Bremssystemen dient habe ich das Oel durch die Einfüllöffnung aus dem Differential gesaugt. Mit dem neuen Oel ist das Knacken im Differential tatsächlich verschwunden.
Danke an Beat von www.chevy.ch, der mir die restlichen 6l des falschen Oels gegen das Richtige eingetauscht hat.

Danach gings mit Hilfe von meinem Schatz an den Bau der Bettkonstruktion.



Die Längsträger



Zusägen der Frontblende



Die Frontblende mit Längsträgern provisorisch eingebaut

Zeitaufwand: ca. 3h
Kosten: CHF 75.00 für Kanthölzer und Holzplatte

Montag, 18. April 2011

16. April 2011; Update Originalembleme

Die ersten Teile vom Spendemobil haben ihren Weg an meinen Van gefunden. Und jetzt kann ich es ja zugeben.... ich hab den nur wegen den beiden Emblemen, die noch gefehlt haben, gekauft :-)





Zeitaufwand: Ca. 1h

Donnerstag, 14. April 2011

8. April 2011; Der Ersatzteilespender

Welch Ironie: Ein altes Blutspendemobil des Roten Kreuzes dient zukünftig der Ersatzteilspender für den meinigen.







Kosten: CHF 2100.00

Dienstag, 29. März 2011

26. März 2011; Der Anhänger

Nach langer Suche habe ich endlich das passende Anhängsel für meinen Dodge gefunden. Und zwar in Form eines alten Betriebsstoffanhängers der Schweizer Armee.

Die Eckdaten:

Leergewicht: Unbekannt :-)
Gesamtgewicht: 1650 kg
Länge: 3.56m
Höhe: 1.98m
Breite: 1.8m

Den Rest sollen die Bilder erzählen:







Zweck dieses Anhängers soll sein, die zum Camping notwendigen Utensilien zu befördern.

Kosten: CHF 500.00 für den Anhänger, CHF 70.00 für das Tageskennzeichen zur Überführung
Zeitaufwand: 4h

Dienstag, 22. März 2011

21. März 2011: Teppichabschlüsse

Mein Hang, an jeder möglichen und unmöglichen Stelle Riffelblech zu verarbeiten ist ja bereits bekannt. Die Teppichabschlüsse und Türeinstiege erhielten das Finish aus eben diesem Material.







Zeitaufwand: 4h
Kosten: CHF 30.00 für Aluwinkelleiste, Schrauben und Cuvetten

12. März 2011; Der neue Schalthebel

Im Innenraum wirds langsam.



Aus dem alten Gummifahrzeug-"teppich" habe ich für die Fahrerseite die Fussmatte ausgeschnitten, um den Teppich zu schonen.



Unter dem Fahrersitz fand das Batterieladegerät wieder seinen Platz.

Dann gings an den Schalthebel des Verteilergetriebes. Der alte Hebel war leider etwas kurz und somit vom Fahrersitz aus kaum zu erreichen. Also musste ein neuer her.



Den rohen Rundstahl hat mir Marco so zwischendurch mal schnell angeschweisst. Einige Stimmen waren ja der Meinung, dass dies bereits genau die richtige Länge sei.



Abgelängt, gekröpft und schwarz lackiert.



Die Gummischürze wurde so weit wie möglich nach links versetzt um mehr Platz im Durchgang zu schaffen. Die Blende hat mir Matt aus Edelstahl gelasert und ich habe sie in mühsamer Handarbeit poliert. Original war hier ein Exemplar aus 0.8 mm starken (oder besser schwachem), verchromtem Messing, an dem die letzten 22 Jahre arg genagt hatten.



Auch das Plättchen auf dem Schaltknauf stammt aus Matt's Laserschmiede. Leider aufgrund fehlerhafter Angaben des Auftraggebers noch nicht die endgültige Variante.

Zeitaufwand: 6h
Kosten: CHF 15.00 für 1m Rundstahl 13mm

7. März 2011; Automatenoel- und Dichtung wechseln

Wie allseits bekannt können vermeintlich einfache Aufgaben manchmal ganz schön ausarten. So geschehen beim Wechseln der Oelwannendichtung des Automatikgetriebes.





Das Lösen der Oelwanne und das Ablassen des Oel funktionierte noch nach Plan. Schade, dass die amerikanischen Autobauer vergessen haben eine Ablassschraube einzubauen. Nun ja.. es geht auch so.



Dichtflächen gereinigt, neuer Filter, neue Dichtung. Bereit zur Montage!
Wirklich bereit zur Montage? Nein... aber das habe ich erst später festgestellt.



Blick von Unten ins offene Automatikgetriebe. Zu sehen der Ventilkörper sowie den neuen Filter.



8.1 Liter gemäss Handbuch. Also wacker angefangen einzufüllen. Und hier startet das Drama. Nach 4 Litern habe ich, warum auch immer, unter das Auto gekuckt.... und dann musste es schnell gehen. Eine saubere Wanne musste her. Das Oel lief unten raus als hätte es ein Loch in der Oelwanne. Es stellte sich dann heraus, dass die Blechwanne so verzogen war, dass sich ein Spalt bildete, den die Dichtung nicht zu schliessen vermochte.

Also die Wanne zurechtgedengelt bis alles wieder schön plan war und dann mit einer neuen Dichtung und Dichtungsmasse wieder montiert. 8.1 Liter auf ein neues. Und diesmal blieben sie drin... vorerst.

Das änderte sich bei der ersten längeren Fahrt. 8.1 Liter waren nämlich einiges zu viel und alles was keinen Platz hatte lief oben raus, über den heissen Auspuff auf die Strasse. Nachdem das überschüssige Oel abgesaugt ist, ist alles im Lot.

Soviel zum Thema: "Ich wechsel mal schnell die Wannendichtung"



Da ich gleich einen 12er-Karton Automatenoel gekauft habe, habe ich das Oel im Verteilergetriebe auch gleich noch gewechselt. Es passte zwar nicht so viel rein, wie das Handbuch vom Hersteller aussagt, aber daran habe ich mich langsam gewöhnt.
Die Einfüll- und Ablasschraube erfuhren das bereits bekannte Farb-Tuning.

Zeitaufwand: 8h
Kosten: Folgen, die Rechnung für das Oel steht noch aus