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Dienstag, 22. Mai 2012

18.Mai 2012; Oelwanne und Anhänger

Schon lange liegt eine Alu-Druckguss-Oelwanne für das Automatikgetriebe im Regal. Für die lange Strecke in die Sommerferien sind 2 Liter zusätzliches Automatenoel sowie die bessere Kühlung des Oels bestimmt kein Nachteil.


Trickflow Oelwannenkit.


Der Filter wird mit einer Verlängerung montiert. Die Dichtungsmasse muss fein säuberlich von der Dichtfläche geschabt werden.


Die neue Wanne mit Oelablasschraube. Diesmal ohne Dichtmasse, mit einer Dichtung montiert.


Die Deichselbox ist nun auch abschliessbar.


2 Fächer mussten weichen um Platz für den Grill zu schaffen,



der auf diesem Auszug montiert werden soll.


Die Hilfskonstruktionen für die Deichselbox und die Kanisterhalter habe ich mit Hammerit Rostschutz lackiert. Farbton fast getroffen. :-)


Die Kennzeichenbeleuchtung ist nun mit einem Stecker versehen, damit die Tür wieder ausgehängt werden kann.


Auf der linken Seite habe ich in gleicher Manier, die bei der Heckschublade beim Dodge, Führungen für die RAKO-Boxen angebracht.

Zeitaufwand: ca. 12h
Kosten: CHF 250.00

17.Mai 2012; Vorhänge

Um Neugierigen den Einblick ins Schlafzimmer zu verwehren, haben wir und entschlossen, Vorhänge anzubringen. Auf ein Weiteres haben wir uns nicht im Wohnmobilzubehör, sondern bei IKEA umgeschaut. Und wurden fündig.


Die beiden Endstücke sind durch einen kleinen Winkel miteinander verbunden. Dieser ist an Blech genietet.


An der Ecke haben wir uns fast die Zähne ausgebissen. Verschiedene Dinge ausprobiert und schliesslich doch noch eine passable Lösung gefunden.


Vor dem Bett, quer im Fahrzeug, wars etwas einfacher


Und dann mal probeweise einfädeln.


Die Geschichte mit der Gummischnur ist noch nicht ganz fertig gedacht. Aber im Ansatz nicht schlecht. :-)


Über dem Bett findet noch ein Gepäcknetz seinen Platz. Für Bettlektüre, Pyjama, Mückenspray.....

Zeitaufwand: Ca 8h
Kosten: CHF 80.00

Freitag, 11. Mai 2012

9.Mai 2012; Kanisterhalter und Deichselbox

Nachdem nun ja sichergestellt ist, dass der Anhänger auch auf die Strasse und somit mit in die Normandie darf, heisst es nun Gas geben. Der Anhänger wird zwar in den nächsten 2 Wochen bestimmt nicht komplett fertig aber zumindest benutzbar werden wir ihn kriegen.


Im Army Liq Shop mal fix eine alte Ersatzteilkiste abgestaubt, dann bei Militarymegastore.ch eher zufällig günstige Kanisterhalter gefunden.... also los.. Projekt Deichselbox und Kanister kann losgehen.


Aus dem Stahlteilesammelsurium fix ein paar Befestigungen, Streben und Halterungen geschweisst. Der Schweissgott war gnädig. Die letzte Naht mit dem letzten Liter Schutzgas fertig gebracht.


Und so siehts montiert aus. Ob sich die Rennleitung über die Kanister freut?


Die Kanisterhalter sind mit einem Vorhängeschlösschen abschliessbar und somit zumindest nicht ganz ohne Aufwand zu öffnen bzw. zu klauen.


Bis jetzt nur mal so eine Idee für die Sandbleche. Aber vermutlich bringe ich so bereits zu viel Gewicht auf die Deichsel.

Zeitaufwand 10h
Kosten: CHF 10.00 Holzkiste, CHF 78.00 für beide Kanisterhalter, CHF 10.00 für beide Kanister

Montag, 30. April 2012

28.April 2012; Diverse Kleinprojekte

Das erste mal schrauben in kurzen Hosen dieses Jahr! Den Samstag widmeten wir einigen kleinen Projekten hier und da am Dodge und am Anhänger.


Der Sicherungssplint der Anhängerkupplung bekam eine neues Kettchen verpasst. 2 Franken in der Sanitärabteilung :-)


Justyne machte sich ans erneute Verkleben der Isolation. Diesmal mit 3M Supergrausamundschiessmichtot-Sprühkleber. Und es hält tatsächlich, endlich!


Um zukünftig wieder 300kg Dachlast eintragen zu können musste die Mittelsäule wieder eingebaut werden. Aus bestehenden und neuen Teilen entstand das abgebildete Teil. Ebenfalls frisch verzinkt.


Ich weiss, technisch nicht mehr ganz Stand der Dinge, aber diese Mag-Lite begleitet mich sein etlichen Jahren und fand nun auch im Dodge wieder Ihren Platz.

Weiter hat Justyne's Auge für Ästhetik bestimmt, dass die Motorhaube wieder mit dem überdimensionalen MOWAG-Emblem zu zieren sei. Gesagt, getan.


Am Anhänger gings auch weiter. Die Arbeitsplatte aus Justynes berliner Küche wurde zurechtgesägt und im Anhänger eingepasst.


Ein weiterer Teil der alten Inneneinrichtung des Anhängers musste weichen. Jetzt passen wunderbar 2 60 Liter RAKO-Boxen in das Seitenfach.


Zeitaufwand: 7h

27. April 2012; MFK Anhänger

Da ich im April im Dienst fürs Vaterland stehe hat Justyne das Vorführen des Anhängers übernommen. Die Arbeiten wurden generalstabsmässig geplant und koordiniert. :-)

Der erste Vorführtermin war der 17. April. Dass die vereinigte Expertanschaft mit der zivilen Einlösung eines Militäranhängers masslos überfordert war ist ja schon mal sehr amüsant. Und wie nicht anders zu erwarten gings nicht ganz so reibungslos wie gewünscht.

Bemängelt wurden nachfolgende Punkte:

Die Rückstrahler sind nur für militärische Zwecke zugelassen und müssen durch solche mit E-Püfzeichen ersetzt werden.

- Erledigt! Justyne hat am gleichen Tag noch die Rückstrahler besorgt und angebracht.

Die Reifen sind alt und rissig.

- Hier wurde es etwas komplizierter. Ich wollte die 6.50-R16C durch eine gängigere Dimension ersetzen, da ich nicht bereit war CHF 290 pro Reifen auszugeben. Die Wahl viel auf einen Dunlop 205/80 R16. Am Wochenende schön alles vorbereitet, die Felgen im Kofferraum. Kaum aus Berlin zurück, eilte Justyne auf den letzten Drücker zu Reifenheini um die bestellten Gummis aufziehen zu lassen. Noch am gleichen Abend hat sie die Räder wieder auf den Anhänger montiert um am folgenden Tag morgen zur Nachkontrolle zu fahren.

Die Verbindungseinrichtung hat Spiel. (Ich verstehe ja, dass Anhänger zum Zugfahrzeug passen muss aber was dies bei der Prüfung des Anhängers für eine Rolle spielt... na egal)

- Die Lösung dieses Problems ist eher abenteuerlich und deswegen nicht fotografisch dokumentiert. Bestimmt wird auch die Lebensdauer nicht rekordverdächtig. Aber, für die MFK hats gereicht. Nur so viel sei gesagt, die Teile wurden bei Bau&Hobby in der Sanitärabteilung gekauft.

Auf dem Anhänger und der Deichsel ist jeweils ein Typenschild mit widersprüchlichen Angaben.

- Mut zur Lücke. Das Typenschild der Deichsel kurzerhand entfernt. Hatte zur Folge, dass Justyne eine Bestätigung eines Anhängerbauers bringen musste, um die Stützlast von 75 Kg zu bestätigen. Im Fahrzeugausweis finden sich die widersprüchlichen Angaben dann doch wieder... (Siehe vereinigte Expertenschaft)

Mit weiblichem Charme und Beharrlichkeit hat Sie es geschafft. Das ersehnte Blech ist am Hänger.


Reflektor nach vorn. An bestehenden Löchern befestigt.


Seitenreflektor und Schloss. Für die 3 Türen hat Justyne gleich einen 3er Satz gleichschliessender Schlösser gekauft


Beleuchtung Check!, Reflektoren Check!, Schloss Check!, Blech Check!

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Justyne, dass sie sich mit dem Strassenvekehrsamt rumgeschlagen hat. Ich hätte vermutlich mal wieder den Anstand verloren.

Jetzt kann es ja an den Ausbau des Anhängers gehen. Wobei da nicht mehr viel Zeit bleibt bis Juni.

Zeitaufwand: Ca.12h
Kosten: Folgen






14. April 2012; Endmontage Dachgestell und Markise

Die Verzinkerei Unterlunkhofen hielt Wort und lieferte die frisch verzinkten Teile des Dachgestells innert Wochenfrist. Noch schnell die fehlenden Schrauben eingekauft und los gehts.


Frisch verzinkt liegen die Teile zur Montage bereit


Am Heck fanden Edelstahlschlosschrauben ihren Platz


 Die modifizierten Gestellteile...


 ...und die Längsschienen.


Die Markise passt, muss nur noch etwas gereinigt werden


Und auch die Tür lässt sich noch öffnen. Schwein gehabt :-)

Die Markise habe ich nochmal komplett ausgerollt und in der korrekten Richtung wieder eingezogen. Und siehe da... sie schliesst jetzt von alleine.

Zeitaufwand: 4h
Kosten: CHF 270.00 Verzinkerei

Montag, 9. April 2012

9. April 2012; Heckschublade und Nebelscheinwerfer

Wofür würde sich ein arschkalter Ostermontag besser eignen, als mit der Liebsten am Autoprojekt zu arbeiten?
Wir haben uns die Fertigstellung der Heckschublade und die Verdrahtung der Nebelscheinwerfer als Tagesziel gesetzt.


Justyne in Action. Die Grundplatte der Heckschublade haben wir ausgebaut und neben dem Auto mit den Führungsschienen und Befestigungsösen versehen.


2 Reihen à 3 Kunststoffkoffern finden auf der Schublade Platz. 1 Koffer misst 60x40x18 cm.


Eine Anschlagsleiste sowie ein Spanngurt halten die Koffer während der Fahrt auf Ihrem Platz.


Und so sieht es dann fertig eingebaut aus.


Stauraum unter dem Bett optimal ausgenützt würde ich sagen. In den Koffern werden wir all die Dinge verstauen, die man auf langer Fahrt so braucht. Bordwerkzeug, Ersatzteile, Ölvorrat, Pannenhilfe-Utensilien und so weiter.



Während ich mich der Verdrahtung der Nebelscheinwerfer gewidmet habe, hat Justyne den Boxenabdeckungen, aus dem weissen Dodge, zu neuem Glanz verholfen.


Schon 3 mal abgeschnitten und immer noch zu kurz das verfl.... Kabel. Der Vorteil, wenn man nicht alleine schraubt..... man schafft es auch mal auf ein Foto.


Funktioniert!!! Bei Abblendlicht an, bei Scheinwerfer aus. Schön brav nach Gesetz.

Der Ölfleck unter dem Auto ist übrigens eine optische Täuschung!

Zeitaufwand: 5h zu zweit
Kosten: CHF 400.00 für die Koffer (50.00/Stk.) und Montagematerial